Lisa Perterer
Sensationeller 2. Platz beim Weltcup in Mexiko
Mein 2. Rennen dieser Saison lief mindestens so gut wie das Erste. Mit meinem 2. Platz in Mexiko und somit meinem 3. Podiumsplatz im Weltcup konnte ich sogar österr. Triathlongeschichte schreiben. Wie schon angekündigt starte ich gerne in Mexiko, da ich die Hitze sehr gut vertrage. Gleich beim Schwimmen ging es mir von Anfang an super und ich konnte mit einigen sehr guten Schwimmerinnen perfekt mithalten. So kam ich als 5. mit nur 18 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Oliviera aus dem Wasser. Leider war es mir und der Radgruppe in der ich mich befand nicht möglich auf die Siegerin aufzuschließen, da wir uns nicht ganz einig waren. Zugegeben habe ich meine Beine von den letzten beiden Trainingswochen auch noch etwas gespü
rt und so haben wir von der Führenden ca. 2:30 min “ausgefasst”. Beim Laufen konnte ich dann, wie schon öfter, meine Stärke ausspielen und holte gleich einige Athletinnen ein. Zum Schluss hat es dann um nur 38 Sekunden für den Sieg nicht gereicht. Überglücklich über diesen 2. Platz haben wir am Nachmittag noch etwas am Strand relaxt und treten noch heute unsere Heimreise an. Vielen Dank an alle die mir die Däumchen gedrückt haben bzw. mir so zahlreiche Glückwünsche geschickt haben.
Mein nächstes Rennen wird wieder ein World Series Rennen am 1.Juni in Madrid sein.
Bis bald,
Lisa
Trainingscamp in Warmbad Villach!
Dank der Thermenleitung der Therme Warmbad Villach und den Einsatz unseres ÖTRV Teams hatten wir wieder einmal ein schönes Kurzcamp. Dieses Mal in meiner Wohngegend und ich konnte mir somit die Anfahrt sparen..:-). Wir hatten ein Menge Spaß, obwohl das Training schon ziemlich intensiv war. Ich nütze diese Camps gerne um in der Gruppe zu trainieren und mit meinem Trainer Roland Knoll das Training zu analysieren. Zum Abschluss unseres Camps gab es noch eine Pressekonferenz sowie ein “shooting” mit allen Beteiligten.
Nun hab ich die Reise nach Mexiko auch schon hinter mir und bin bereits hier in Huatulco angekommen, wo ich am kommenden Sonntag um 08:00 Uhr (österr. Zeit 15.00 Uhr) zum ersten Mal mit der Startnummer 1 an den Start gehen werde. Also Daumen halten ;)
Bis bald,
Lisa
Perfekter Saisonstart in San Diego!
Wie ich es mir gewünscht habe, hat sich die harte Arbeit ausgezahlt. Bei meinem ersten Rennen der heurigen WM Serie konnte ich in San Diego (Kalifornien) den 12. Platz belegen. Mein bisher bestes Ergebnis in einem WCS Rennen .
Trotz ein paar Probleme mit meinem Neopren und 16° C Wassertemperatur, konnte ich den Schwimmrückstand in Grenzen halten. Nach einem schnellen Wechsel und ein paar rasanten Antritten am Rad fand ich mich dann gleich in einer ca. 30 köpfigen Verfolgergruppe wieder. Leider habe ich dann den 2. Wechsel etwas verpatzt und ich musste mich wieder Schritt für Schritt nach vorne kämpfen. Letztendlich war es dann der 12. Platz. Auf diesem Wege möchte gleich nochmal allen Sponsoren danken, die mir diesen Start in San Diego ermöglicht haben.
Seit gestern trainiere ich mit dem Team Rio eine Woche in Villach. Ich freue mich auf das gemeinsame Training und wir hoffen natürlich auf schönes Wetter um die eine oder die andere anspruchsvolle Radeinheit absolvieren zu können. Diese Woche ist gleichzeitig meine Vorbereitung für meinen nächsten Start (Weltcup in Huatulco – Mexiko), den ich am 18.5. 2013 in Angriff nehme.
Ich freue mich schon sehr auf diesen Bewerb, da ich dort bereits das 3. Mal an den Start gehe...
Bis bald,
LISA
Erster langer Trainingsblock in Südafrika
Seit 7 Tagen bin ich wieder in Österreich und kann auf ein sehr schönes und anstrengendes Trainingslager im Trainingszentrum in Stellenbosch zurückblicken.

Die ersten 14 Tage hat mich eine Magen- Darminfektion ziemlich geplagt, aber nachdem ich das in den Griff bekommen habe, konnte ich wieder alle Trainingseinheiten mit vollem Einsatz absolvieren. Gemeinsam mit einem Teil der ÖTRV Team Rio-Kollegen hatten wir auch eine Menge Spaß mit Robert und Roland und konnten so auch die etwas härteren Einheiten sehr gut überstehen. Besonders die Radausfahrte
n haben wir sehr genossen. :) Ich bin überzeugt, dass das Training im milden Klima und in dieser wunderschönen Landschaft der beste Start ist, sich mental wie auch physisch auf die kommende Wettkampfsaison vorzubereiten. Jetzt habe ich daheim, noch ein paar Trainingstage und einige Termine zu erledigen bevor es dann zum Trainingslager in die Toskana geht, um mich auf meinen ersten Wettkampf in San Diego optimal vorzubereiten.
Bis bald,
Lisa
Prosit Neujahr!
Nach meinem super Saisonabschluss in Mexiko ist wieder viel Zeit vergangen. Das Training für die kommende Saison ist wieder voll im Gange und meine Tage sind auch wieder gefüllt mit Terminen und Trainingseinheiten. Der Alltag ist zurück und voll motviert blicke ich Richtung Saison 2013. Gr0ßes Ziel wird heuer natürlich das WM Heimrennen in Kitzbühel sein. Nächster Termin wird jedoch das 4-wöchige Trainingslager in Südafrika gemeinsam mit dem Nationalteam mitte Februar.
Ich wünsche Euch allen viel Glück im neuen Jahr und hoffe natürlich dass auch ihr eure Ziele erreicht. Ich werde auch heuer wieder über meine Erlebnisse und Erfolge hier auf meiner homepage berichten um Euch so gut es geht ständig am laufenden zu halten.
Am Bild bin ich noch zu sehen bei der Kärnten Sportgala 2012, wo ich unter den besten 5 Sportlerinnen des Jahres gewählt wurde!
Super Saisonabschluss in Mexiko!
Mit meinem zweiten Podestplatz bei einem Worldcuprennen bin ich überglücklich und freue mich über einen so tollen Saisonabschluss!
Nach Olympia und ein paar Wochen Trainingsauszeit gings mit dem Training für mein Abschlußrennen, dem Worldcup in Mexiko, wieder los. Gleich ziemlich zu beginn meines Trainingsblocks lief ich die österreichischen 10km Straßenlaufmeisterchaften mit. Mit dem Vizemeistertitel und dem Sieg in der U23 Klasse holte ich mir dort die restliche Motivation für die anstehenden harten Trainingseinheiten. Die Vorbereitung für das Abschlussrennen in Mexiko verlief super und ich reiste mit einem beruhigenden Gefühl Richtung Amerika. Die heissen Bedingungen, welche dort zu dieser Zeit herrschen, liegen mir besonders und somit stand einem perfektem Rennen nichts mehr im Wege. Ich kam von Anfang an beim Schwimmen gut in einen Rythmus und konnte das Wasser in der Spitzengruppe verlassen. Somit befand ich mich am Rad in einer 18-köpfigen Spitzengruppe. Beste Voraussetzungen einen Top 10 beim Laufen zu sichern. Beim Laufen musste ich wegen eines kleinen Fehlers in der Wechselzone gleich am Anfang eine Lücke zur Führungsgruppe schließen. Ich fühlte mich extrem locker und lief um einen Platz unter den besten 5. Das Tempo war hoch und im Zielsprint konnte ich mir noch den 3ten Platz erkämpfen und kam sogar noch bis auf eine Sekunde auf die Zweitplatzierte heran. Ich bin überglücklich mit diesem Spitzenergebnis.
Danke für die Glückwünsche und an alle die mir die Daumen gehalten und an mich geglaubt haben. Jetzt ist ein paar Wochen Regeneration angesagt, bevor dann die Vorbereitung für die nächste Saison mit meinem neuen Trainer Roland Knoll beginnt.
Das war Olympia 2012
Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht um all meine Gedanken und Gefühle rund um London 2012 zu ordnen. Es war nicht einfach für mich, all die Eindrücke zu verarbeiten. Angefangen mit meiner Qualifikation für die Spiele - die mir jegliche Substanz physisch wie auch mental geraubt hat. Natürlich hatte ich Angst vor dem Versagen, der Erwartungsdruck war auch enorm hoch, aber ich wusste ich habe in den letzten Jahre alles gegeben und sehr hart gearbeitet um meinen Traum zu leben und das war nicht immer ein einfacher Weg für mich.
Nach der großen Freude über die geschaffte Qualifikation hatte ich mir dann in der letzten Vorbereitungsphase noch eine Entzündung der Patellasehne zugezogen, die mir noch einen Strich durch die optimale Vorbereitung gemacht hat. 14 Tage kein Lauftraining, nur 1 schnelle Trainingseinheit im Laufen vor den Spielen, sowie keine Abstöße beim Schwimmen, das Ganze war natürlich mental sehr schwer zu verarbeiten. Aber ich habe mein Ziel erreicht und bin mit den 55 Besten Triathletinnen der Welt zu den Spielen gereist! :-) Dass ich nun meinen Traum wirklich erfüllt habe, habe ich erst in London richtig wahrgenommen, als ich dann tatsächlich mit den besten Athleten der Welt im Olympischen Dorf untergebracht war. Ich habe diese Stimmung genossen und war natürlich sehr stolz, dass ich auch dabei sein konnte. Ein wirklich unbeschreibliches Gefühl. Zum Wettkampftag hin stieg natürlich die Nervosität, da ich gar nicht wusste wie meine Form ist und ob ich diese überhaupt abrufen kann. Ich habe mich mit meiner Trainerin Eva auf alle Situationen vorbereitet und wir freuten uns schon auf den Wettkampf! Oft kommt es anders als man denkt!
Nun zum Wettkampf: schlechter Schwimmstart, ein paar Prügel beim Schwimmen, für mich eindeutig zu kaltes Wasser - was soll ich da noch erzählen - ich habe mich trotz meiner Schmerzen im Knie noch ins Ziel gekämpft. Ich möchte keine Ausreden suchen und natürlich muss ich lernen auch aus Bedingungen, die mir nicht wirklich entgegenkommen, eine Top Platzierung zu holen. Mein Ziel eine Platzierung unter den Top 20 habe ich nicht erreicht, aber ich habe diese einzigartige Stimmung genossen. Tausende Zuschauer an der Strecke sorgten für eine ausgezeichnete Stimmung. Danke nochmals an die Fans die extra für mich angereist sind!
Ein großes Dankeschön auch an meine Förderer und Sponsoren, dem ÖTRV, meinen Verein die mich auf diesen Weg unterstützt haben, sowie meinem Freund, meiner Familie und Freunde und meine Trainer die in jeder Situation zu mir gestanden sind! Ich hoffe, dass ich bei den olympischen Spielen 2016 in Rio wieder dabei sein kann und dort auch meine erarbeiteten Leistungen abrufen kann!
Nach einer kurzen Pause werde ich diese Woche wieder mit dem Training beginnen und mich auf die WM in Neuseeland vorbereiten.
Der Traum Olympia!
Zuers
t einmal tut es mir leid dass ich so lange nichts hier auf meiner homepage von mir hören hab lassen. Nach dem 19.Platz in Kitzbühel (mit dem ich sehr zufrieden sein kann) ging es bei mir dann ein wenig rund. In der Woche danach merkte ich während des Trainings ein zwicken im linken Knie. Leider war es nicht nur einmalig und eine zweieinhalb wöchige Laufpause war das Resultat. Ich wollte nichts riskieren. Vorige Woche, also 2 Wochen vor dem Olympiarennen, nahm ich mein Lauftraining wieder in Angriff. In den 2 Wochen ohne Lauftraining investierte ich sehr viel Zeit in Physiotherapie und Gymnastik um die Verletzung baldigst loszuwerden. Nun ja, es waren stressige Wochen und Tage, aber jetzt werde ich meinen Traum Olympia genießen und einfach mein bestes geben. Ab heute Nachmittag bin ich in London und freue mich so sehr ein Teil der österreichischen Olympiamannschaft zu sein. Ich hoffe meine Nervosität hält sich in Grenzen und auch wenn es der Plan ist, dieses Rennen zu sehen wie jedes andere, wird es trotzdem ein spezielles Erlebnis werden. Der Startschuss zum Triathlon Damenrennen wird am Samstag dem 4.August um 9 Uhr Vormittags fallen (10 Uhr österr. Zeit). Live mitzuverfolgen in ORF1. Ich bin überglücklich und freue mich auf Olympia 2012 in London!!
Bis bald!
Gestärkt für Kitzbühel
Von Hr. Ilgenfritz Karl wurde ich am 16.6.2012 zu einem sehr netten Fest eingeladen. Im Zuge eines Grillwettbewerbes, veranstaltet von der Fa. Ilgenfritz, wurde ein Griller versteigert. Der Erlös wurde mir zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an die Fam. Ilgenfritz, die Villacher Brauerei und die vielen Besucher die fleißig mitgesteigert haben.
Ich befinde mich nun schon in Kitzbühel und freue mich auf mein heuriges Heimrennen. Zwar bin ich mich mitten in der Olympiavorbereitung, doch mit vielen Fans im Rücken live dabei bin ich sehr gut ausgestattet ;). Das Rennen wird am Smastag ab 14.50h live auf ServusTV übertragen. Ich freue mich auf viele Fans und ein tolles Rennen.
Mein Traum geht in Erfüllung!
ICH HABS GESCHAFFT!!! Spät aber doch, kann ich es nun auch hier auf meiner Homepage berichten. Leider hatte ich Probleme mit der Website.
Nach meinem Sieg in China ging es nach einem 2tägigen Aufenthalt in Wien, gleich weiter nach Madrid zum WCS Rennen, wo ich noch in letzter Sekunde einen Startplatz bekommen habe. Ich wollte nichts dem Zufall überlassen, und somit habe ich mit entschlossen trotz starker Müdigkeit, einer Magenverstimmung und Jetlag mich der Konkurrenz in Madrid zu stellen. Ich fühlte mich ziemlich ausgelaugt... Angekommen in Madrid wartete ich dann 2 Tage auf meinen Radkoffer! Dieser kam dann doch noch einen Tag vor dem Rennen. Als am nächsten Tag dann der Startschuss fiel, gab ich wie immer mein Bestes und es lief super. Natürlich merkte ich während des gesamten Rennens die Strapazen der letzten Wochen. Viele von euch haben sich wahrscheinlich das Rennen live im Fernsehen oder im Internet angesehen. Das Radfahren war extrem hart. Um den Anschluss an die Führungsgruppe zu schaffen wurde das Tempo in der vorletzten Runde noch einmal verschärft und ich musste all meine Kräfte mobilisieren um das Tempo mitgehen zu können. Auf der Laufstrecke traf mich dann der große Hammer und ich rettete mich vor dem begeisterten Publikum als 19te ins Ziel. Tolles Ergebnis! Ich wußte sogleich - ich habs geschafft! Schade das ich an diesem Tag, wegen der großen Strapazen der letzten Wochen, meine Laufstärke nicht habe ausspielen können.
Realisiert hab ich es natürlich erst Tage später, dass ich nun am 4. August in London bei den Olympischen Spielen tatsächlich am Start stehen werde. Das ist natürlich ein Traum jedes Sportlers und ich bin sehr stolz, dass ich es geschafft habe. Unglaublich!!!
Danke an all meine Freunde, Familie, Sponsoren meiner Trainerin und Trainer und all die anderen die mich Tag für Tag unterstützen. Ohne diesen Rückhalt ist so eine Leistung nicht möglich. Sei es finanziell, psychisch oder physisch. Danke, Danke, Danke!!!
Jetzt nach einer knappen Woche Pause und vielen Terminen zu Hause, bin ich nun wieder im Training und bereite mich auf die Spiele vor. Davor gibt es aber noch einen weiteren Höhepunkt, nämlich das WorldSeries Rennen in Kitzbühel. Freue mich auf viele begeisterte Fans.
Bis bald,
Lisa
Sieg in China
Beim Continetalcup Rennen in China konnte ich mir gestern den Sieg und sehr wichtige Punkte für Olympia holen. Ich fühlte mich vor dem Start wirklich nicht gut aber ich beschloss wie immer mein bestes zu geben. Doch schon beim Schwimmen fiel es mir sehr schwer mit der Spitze mitzuhalten und ich stieg mit 30sec Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Am Rad waren 6 Runden zu bewältigen. Die ersten 4 Runden waren sehr hart, doch dann fuhren wir zu dritt auf die 5-köpfige Spitzengruppe auf. In der vorletzten Runde holte uns schließlich noch eine größere Verfolgergruppe ein, und somit fiel die Entscheidung beim Laufen. Wir waren ca. 20 Frauen in der ersten Gruppe. Ich fühlte mich gegen meinen Erwartungen eigentlich recht gut, wollte aber nicht zu früh meine Körner verschießen und somit ging ich einfach das Tempo der führenden Finnin Lethonen mit. So konnte ich mir die Laufstrecke ziemlich gut einteilen. Ich verschärfte das Tempo 2km vor dem Ziel und setzte mich ab. Es war ein tolles Rennen mit sehr sehr vielen triathlonbegeisterten Zuschauern.
In einer Woche ist Deadline für die Olympiaqualifikation. Am Montag nach dem WorldSeries Rennen in Madrid steht fest ob ich den Weg nach London antreten werde. Ob ich in Madrid starten werde, weiß ich noch nicht genau, dies werde ich nach der Heimreise entscheiden. Die letzten 3 1/2 Wochen waren sehr hart für mich.
9.Platz in Mexiko
44.Platz San Diego
Nach meinem super Rennen in Mexiko, wo ich als Neunte wieder viele wichtige Puntke machte, ging es am Montag danach gleich weiter nach San Diego zum nächsten Rennen. Mein erstes WorldSeries Rennen der Saison stand am Programm. Leider blieb sehr sehr wenig Zeit für eine ausreichende Regeneration, da das Rennen in San Diego schon am Freitag stattfand. Somit erholte ich mich auch nicht wirklich und konnte meine gewohnte Form nicht abrufen. Ein 44.Platz entspricht sicher nicht meinen Erwartungen und die großen Punkte für eine Olympiateilnahme gibts da auch nicht. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, jetzt gleich weiter nach China zu reisen und meine letzte Möglichkeit für wichtige Punkte zu nutzen. Es wird sehr knapp aber die Chance ist da.
Europameisterschaft Platz 17
Bevor ich mich morgen schon wieder auf den Weg Richtung Mexiko begebe, möchte ich euch noch kurz von den Europameisterschaften in Israel berichten. Dort konnte ich nach einer nicht zufriedenstellenden Schwimmleistung mit einer doch recht guten Laufleistung noch als 17te durchs Ziel laufen. Leider war ich gerade am Wettkampftag gesundheitlich geschwächt, was mich vor dem Start sehr beunruhigte. Mit dem 17ten Platz kann ich zufrieden sein, obwohl ich mir persönlich schon ein wenig mehr erwartete. Allerdings bleibt mir jetzt nicht mehr
viel Zeit um noch genügend Punkte für die Olympiateilnahme zu sammeln. Bei den nächsten Rennen darf auf jeden Fall nichts mehr passieren und es müssen einfach super Ergebnisse her, um mir den Traum Olympia zu verwirklichen.
Saisonstart in Australien nicht nach Wunsch
Leider verlief das Rennen in Mooloolaba nicht nach Wunsch und ich beendete das Rennen schon während des Radfahrens. Ich kam mit den sehr schwierigen Bedingungen im Wasser nicht zurecht und verlor leider beim Schwimmen schon zu viel Zeit. Die Wellen waren sehr groß und die Strömung teilweise sehr stark. Somit ging gleich das erste Rennen in dieser Saison schief. Mit Blick nach vorne bin ich aber schon wieder motiviert um bei den Europameisterschaften meine Form abrufen zu können.
Wieder im Lande angekommen, nahm ich spontan noch beim 10km Lauf in Wolfsberg teil. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht wieder einmal bei einer kleineren Veranstaltung in Österreich zu starten. Mit meiner Laufleistung bin ich zufrieden und so kam ich mit einer deftigen Jause als Siegerpreis zuhause an :)
Wettkampfvorbereitung Worldcup Australien
Ich befinde
mich bereits die 2te Woche in Australien/Mooloolaba und versuche mich gemeinsam mit meiner Trainerin Eva möglichst perfekt für mein erstes Rennen vorzubereiten. Dieses Rennen ist extrem stark besetzt. Ich würde es auf WorldSeries Niveau einstufen. Fast alle großen Namen sind verteten und einige sieht man auch schon hier trainieren. Bin gespannt in wie weit ich meine Wintervorbereitung umsetzen kann. Dieses Rennen dient aufgrund des hohen Niveaus sehr gut für eine aussagekräftige Standortbestimmung. Diese Woche heißt es nur noch Energie tanken um dann auch mit voller Kraft am Start zu stehen. Auch mein neues Bike (Lisa Perterer Edition von Haibike ^^ ) habe ich gerade noch rechtzeitig bekommen.
Training auf Fuerteventura
Seit Anfang Februar befinde ich mich gemeinsam mit den meisten der anderen österreichischen Kaderathleten auf Fuerteventura um wichtige Trainingseinheiten für die kommende Saison zu absolvieren. Mit meinen Trainern Eva und Heli finde ich perfekte Bedingungen auch während des Trainings vor. Im Schwimmbecken ist es oft ein wenig kalt, aber auch das ist zu verkraften. Kommendes Wochenende werde ich wieder meine Heimreise antreten. Jetzt heißt es noch die letzten Tage gut zu überstehen und gesund nach Hause zu kommen. Ende März steht dann mein erstes Rennen, der extrem starkbesetzte Weltcup in Australien, am Programm. Für eine perfekte Vorbereitung werde ich allerdings schon 2 Wochen vor dem Rennen nach Australien fliegen. Schöne Grüße von der schönen Insel Fuerteventura und bis bald...
Zusätzliche Unterstützung für 2012
Ich möchte mich bei meinen neuen Sponsoren
Fa. IQ (Hr. Werner Urschitz)
Fa. O.E.S (Hr. Herbert Oblin)
Fa. Estrich Gruber (Hr. Hermann Gruber)
Fa. Fliesen Steiner (Hr. Steiner Charly)
Fa. Zöchling (Fr. Brigitte Zöchling)
recht herzlich bedanken, dass Sie mich neben meinen bisherigen Sponsoren nun in dieser schwierigen Saison für die Olympiaqualifikation London 2012 unterstützen werden!
Ich befinde mich gerade auf Fuerteventura auf Trainingslager. Halbzeit ist bereits erreicht. Melde mich in den nächsten Tagen mit einem kurzen Bericht.
ROOKIE OF THE YEAR 2011!
Zum Saisonende, am 22.12.2011, verlieh mir der Kärnter Sportpresseclup im Rahmen der Ehrung der Sportler des Jahres 2011, noch die Auszeichnung des "Rookie of the year 2011". Natürlich ein super Saisonende und eine tolle Ehrung für mich.
Die erfolgreichste Billardspielerin Yasmin Ouschan hat für mich die "Sportpatenschaft" übernommen.
Ich freue mich sehr, dass ich mit meinen Erfolgen in der heurigen Triathlonsaison diese Ehrung in Empfang nehmen durfte.
Jetzt möchte ich mich noch bei allen meinen Sponsoren, Freunden, meiner Familie und den treuen Fans die in diesem so entscheidenden Jahr immer hinter mir gestanden sind herzlichst bedanken. Danke, danke, danke...
Anfang Februar gehts ab nach Fuerteventura auf mein erstes Trainingslager. Für 3 Wochen werde ich dort mit dem österreichischen Kader und meinem Trainerteam Eva und Heli an meiner Form feilen. Danach geht’s ab nach Australien, wo ich mein erstes Rennen bestreiten werde.
Bis bald...
Saisonrückblick 2011
Ich befinde mich natürlich schon wieder im Training für die kommende Saison. Aber einen kurzen Rückblick über die vergangene Saison bin ich euch noch schuldig. Es war meine erste Saison in der Eliteklasse, also der allgemeinen und somit höchsten Klasse des Triathlonsports. Ich ging mit dem Ziel, mich einfach einmal im Mittelfeld zu etablieren in mein erstes Rennen. Es lief, zwar mit einigen Schwierigkeiten, alles wie geplant und schon hatte ich einen Startplatz in Kitzbühel bei einem WCS Rennen. Dort funktionierte dann leider gar nichts und schon gab es viele Kritiker. Doch als ich dann den Schulstress und die Matura hinter mir hatte und lief ich plötzlich beim Worldcup in Edmonton als 3te durchs Ziel. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich ständig nach einem Startplatz bei Olympia gefragt und wie wohl meine Chancen stehen würden. Auch ich beschäftigte mich ab diesem Zeitpunkt natürlich viel mit der Olympiaqualifikation. Weitere tolle als auch nicht so überragende Rennen folgten. Highlight für mich war dann auf jeden Fall der 15te Platz in Hamburg. Dort waren alle Topstars am Start und dort mitmischen zu können, das war ein echtes Gänsehautfeeling. Jetzt am Ende der Saison, siehe da - ich habe wirklich eine realistische Chance auf einen Startplatz bei olympischen Spielen in London. Natürlich schon immer ein großer Traum von mir... Dass ich 2012 schon diese Chance bekomme, ist natürlich ein Wahnsinn. Ich werde somit versuchen meine Chance zu nutzen und in dieser Saison bis Mai alles daran setzen um mir einen Startplatz bei den Spielen zu sichern.
WAS GIBT ES NEUES……
Ich habe einen neuen Weg eingeschlagen und einen Trainerwechsel vorgenommen. Schon im September endete die Zusammenarbeit zwischen Norbert Domnik und mir aufgrund gröberer Meinungsverschiedenheiten.
Bei meinen neuen Trainern Eva Dollinger und Helmut Dollinger bin ich in guten Händen. Eva als zweifache Olympiateilnehmerin und ihr Mann Helmut werden mich nun weiter auf meinem Weg, als Profisportler, begleiten. Mit einer sehr individuellen, professionellen Zusammenarbeit werden wir gemeinsam unseren Weg in die neue Saison gehen. Ich fühle mich richtig wohl und freue mich diese Entscheidung getroffen zu haben. Allerdings wird man mich jetzt öfters in Tirol zu sehen bekommen, um eine enge Zusammenarbeit zu erleichtern.
Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen, besonders meinen treuen Websitebesuchern, Fans und Sponsoren frohe und schöne Weihnachtsfeiertage. Nach den Feiertagen werde ich einen kurzen Bericht über die vergangene Saison online stellen und euch über ein paar Änderungen und Neuigkeiten für die neue Saison berichten...
Top 20 zum Abschluss in Neuseeland
Seit einigen Tagen bin ich nun wieder zurück im Lande. Meine Saison konnte ich beim letzten Weltcup mit einem 19. Platz beenden. Das Rennen selbst war für mich schon sehr an der Grenze. Beim Schwimmen kam ich in eine kleine Dränglerei und ich hatte einfach keine Kraft mich gegen die anderen Athletinnen durchzusetzen und verlor somit diesmal im Wasser sehr wert
volle Sekunden, was mir im Endeffekt auf jeden Fall eine bessere Platzierung kostete. Ich war in der 3ten Radgruppe und vor uns befanden sich schon mehr als 20 Athletinnen. Ich kämpfte am Rad sehr und unsere Gruppe versuchte den Rückstand zu verkleinern bzw. zu halten. Leider verloren wir am Rad weiter an Zeit. Mit einem perfekten Lauf wäre eventuell noch eine Top 15 Platzierung möglich gewesen. Doch aus dem perfektem Lauf wurde leider nichts. Spätestens beim Laufen wurde mir klar, dass ich all meine Energie und Kraft für diese
Saison aufgebraucht habe. Ich war komplett "leer". Allerdings sammelte ich noch ein paar Athletinnen ein, kam als 19te ins Ziel und habe somit wieder einige wichtige Olympiapunkte mehr auf meinem Konto. Mit der Saison allgemein bin ich auf jeden Fall zufrieden. Für die kommende Saison wird sich bei mir einiges ändern. Über die Neuigkeiten werde ich euch natürlich in den nächsten Wochen berichten. Bis dahin werde ich meine Trainingspause ausnützen um Energie zu tanken und um den ein oder anderen Christkindlmarkt zu besuchen ; )
Bis bald...
Platz 7 beim Weltcup in Kolumbien!
So, jetzt hab ich einmal Zeit gefunden um Euch vom vorletzten Weltcup dieser Saison zu berichten. Das Wetter war diesmal alles andere als super. In der Nacht vor dem Rennen gab es derart heftige Regenschauer sodass Murenabgänge die Straßen extrem verschmutzten. Die Regenfälle hielten an bis in die Morgenstunden. Aber die Organisatoren wollten den Wettkampf pünktlich durchziehen und somit ging ich rechtzeitig bei kalten Temperaturen ins Wasser einschwimmen. Dann plötzlich die Info: Start um eine Stunde verschoben und statt der Kurzsidtanz wird eine Sprintdistanz. Für mich war es ein kleiner psychischer Knackpunkt. Mir war kalt und ich konnte mich gar nicht mehr auf das Rennen konzentrieren. Um in so einer Situation die Nerven zu bewahren und sich vollkommen auf das Rennen einzustellen, fehlt mir wahrscheinlich noch die Erfahrung und Routine. Aber eine nette Gruppe von einheimischen Polizisten (Bild) muntereten mich auf, gaben mit wieder ein wenig Mut und besorgten mir Decken usw. um mich perfekt zu unterstützten. Das Rennen selbst verlief dann zufriedenstellend. Das Radfahren war für mich trotz der entschärften Schlüsselstellen sehr gefährlich, da aber alle Athletinnen sehr vorsichtig unterwegs waren, war dies auch kein Problem. Beim Laufen war ich dann Anfangs sehr steif, wurde aber im Laufe des Rennens lockerer. Am Schluss fehlte mir dann ein wenig die Härte um im Sprint noch Plätze zu gewinnen. Immerhin fehlten mir nur 8 sek auf meinen zweiten Weltcup Podestplatz. Mit der Platzierung bin ich sehr glücklich, mit den Leistungen in den einzelnen Disziplinen kann ich mich nicht ganz anfr
eunden, aber im Endeffekt zählt ja das Endergebnis und das war super. Der 7.Platz ist natürlich wieder ein Wahnsinn und brachte mir wieder wichtige Punkte auf mein Olympiakonto und wieder ein paar Schritte näher zu meinem großen Traum. Mein nächstes und letztes Rennen dieser Saison ist der letzte Weltcup in Auckland/NZL am 20.November. Dort möchte ich mir noch einmal wichtige Punkte sichern, um die verlorenen Punkte vom Weltcup in Mexiko wieder halbwegs zu kompensieren und ruhig in den Trainingswinter starten zu können.
Anreise nach Kolumbien
Heute früh werde ich meine Reise zu einem weiteren Weltcup antreten. Am Sonntag werde ich nämlich bei meinem vorletzten Rennen dieser Saison, beim Weltcup in Guatape, starten. Ich möchte mich schon jetzt beim österreichischen Bundesheer bedanken, das mir trotz der Grundausbildung ermöglicht hat, mich noch fokusiert auf diesen Wettkampf vorzubereiten. Hoffentlich ist diesmal das Glück auf meiner Seite und ich hoffe wieder vorne mitmischen zu können. Jetzt heißts aber ab zum Flughafen...
Großes Pech in Mexiko...
Es wollte heute irgendwie nicht sein. Dabei fing alles so super an. Beim Schwimmen hatte ich diesmal mein stärkstes Rennen überhaupt. Ich kam nur 8 sek hinter der führenden aus dem Wasser und konnte dann sogar als unter den top 5 die Wechselzone verlassen. Klasse Gefühl!! Also befand ich mich in der ersten Radgruppe und fühlte mich bis auf ein wenig Rückenschmerzen super. Dann kurz vor dem harten Anstieg eine Schrecksekunde und leider erwischte es mich. EIn offizielles ITU Motorrad querte vor uns die Straße und wir krachten voll zusammen. Ich lag gerade an 3ter Stelle und somit war der Aufprall nicht so hart da ich auf die führende Spanierin gafallen bin. Die Athletinnen hinter uns konnten gerade noch ausweichen bzw. bremsen. Ich wollte sofort wieder fahrt aufnehmen um noch in der 1ten Gruppe zu bleiben. Doch leider war meine Kette nicht am Kettenblatt und die 1te Gruppe war weg. Ich fiel gemeinsam mit der Spanieren in die
kleine 2te Gruppe zurück und kämpften mit 1ner Minute Rückstand um Schadensbegrenzung. Die Temperaturen waren genau richtig für mich, sehr sehr heiß. Ich wußte ein Top 15 Platz ist sicher drinnen da in der 1ten Gruppe 14 Athletinnen waren und ein paar nicht so gute Läuferinnen. Doch meine Hoffnungen waren in der vorletzten Runde dahin. Ich hatte plötzlich am Hinterrad keine Luft mehr im Reifen und kam dabei fast noch einmal zu Sturz. Das Rennen mußte ich somit beenden. Ich bin wirklich sehr enttäuscht da ich echt in einer super Form bin und mich nach dem Schwimmen echt gut gefühlt habe. Aber so läufts im Sport und das Rennen ist abgehackt mit Blick nach vorne.
Von der Kaserne zum Weltcup nach Mexiko
Seit Donnerstag befinde ich mich hier im Süden von Mexiko. Genauer gesagt in Huatulco. Es ist sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit hier ist sehr sehr hoch. Da ich mich ja auch gera
de in der Grundausbildung beim österreichischen Bundesheer befinde war die Anreise etwas stressig. Diesmal spürte ich den langen Flug doch sehr und meine Rückenschmerzen sind dadurch auch nicht wirklich besser geworden. Trotzdem freue ich mich schon auf ein heisses Rennen hoffentlich ohne Rückenprobleme. Morgen, also Sonntag um 8h (in Österreich 15h) erfolgt der Start ins klare Salzwasser. Die Radstrecke ist sehr anspruchsvoll und sollte mir eigentlich liegen. Auch die Laufstrecke ist mit einem kleinen Hügel geschmückt. Melde mich sofern das Internet funktioniert nach dem Rennen.
WM Finale Peking
Starke Rückenschmerzen verhinderten leider mein Bestes geben zu können...
Ich dachte mir eigentlich fit am Start zu stehen und freute mich auf ein super Rennen. Leider wurde ich schon während des Schwimmens eines besseren belehrt. Die Schwimmleistung war den Umständen entsprechend eigentlich super und ich hatte nicht ganz eine Minute Rückstand auf die Führende. Doch schon beim Aussteig hatte ich ein richtig komisches Gefühl in den Beinen. Ich hatte wieder extrem starke Rückenschmerzen, welche sich bis zu meinen Beinen bemerkbar machten. Schon beim Radfahren dachte
ich, das Rennen eventuell schon vorzeitig zu beenden. Beim Laufen blieb ich schon mehrere male stehen, ich wollte aber nicht aus dem Rennen aussteigen. Letztendlich kam ich als 54te ins Ziel. Im nachhinein gesehen war es eher unvernünftig das Rennen bis zum Schluss durchzuziehen. Jetzt hoffe ich meine Schmerzen bis zu meinen letzten Rennne im Herbst wieder komplett loszuwerden um dort dann auch wirklich fit am Start stehen zu können.
Im der WM Gesamtwertung erreichte ich nun den 42.Platz. Da ich ja nicht bei allen Rennen am Start war und diese Saison meine erste in der Elite ist, kann ich mit deisem Ergebnis sicher zufrieden sein.
WM Finale in Peking
Seit Sonntag befinde ich mich in Peking. Hier findet das letzte Rennen der World Series statt. Mit Startnummer 31 werde ich am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr Ortszeit (7.30 Uhr in Österreich) um weitere Olympiapunkte kämpfen. Die Strecke ist die gleiche wie bei den olympischen Spielen vor 3 Jahren. Ich bin optimistisch und hoffe wieder eine Topplatzierung einhamstern zu können...
World Series Lausanne
Vergangenes Wochenende startete ich bei meinen bereits 3 World Series Rennen. Diesmal ging es allerdings über die Sprintdistanz. Ich wusste schon vor dem Rennen dass die Abstände sehr knapp sein werden und das Tempo noch einmal ein höher sein wird als auf der üblichen Kurzdistanz. Mit Startnummer 29 unter den rund 80 Athletinnen wurde die Motivation natürlich zusätzlich angekurbelt. Am Nachmittag kurz nach 3 Uhr ertönte dann die Startsirene für uns Frauen. Ich kam wieder super weg und wusßte genau dass ich mir jetzt keinen Fehler erlauben darf. Ich konnte mich super im vorderen Feld einordern und das Wasser in ausgezeichneter Position liegend verlassen. Dann passierte mir leider ein Fehler beim Aufsteigen auf das Rad. Es war ziemlich eng und ich wollte noch Positionen gut machen und rutschte unglücklicherweise von meinen Schuhen ab, kam fast zum Stillstand und verlor wichtige Sekunden. Leider kostete mich das die erste Radgruppe und befand mich somit in der zweiten. Die Abstände waren aber nicht wirklich groß und von hinten kam dann auch schon die 3te Radgruppe mit einigen Favoritinnen. Die Radstrecke war sehr anspruchsvoll und wir mussten 4mal eine 11% Steigung bezwingen. In jeder Runde mussten immer wieder Athletinnen auf der harten Steigung abreißen lassen und somit Topplatzierungen abhacken. Das Tempo in unserer Gruppe war natürlich enorm hoch, da wir Rückstand zur Führungsgruppe aufholen wollten. Nach 2 Runden gelang uns dass dann auch und es kam eine Gruppe mit ca 35 Athletinnen in die Wechselzone zum Laufen. Glück im Unglück: Auf der letzten gerade Richtung Wechselzone hatte ich einen schleichenden Patschen im Hinterrad, kam aber noch mit der Gruppe in die Wechselzone, wo dann keine Luft mehr im Reifen war. Den Umständen entsp
rechend hatte ich sogar eine recht gute Position im Mittelfeld. Schuhe an und ab… und schon passierte mir der nächste schwere Patzer. Der Helm lag nicht in der Box, was eine Zeitstrafe von 15sek bedeutet hätte. Ich lief zurück und korrigierte meinen Fehler und lief mit Abstand als letzte unserer Gruppe aus der Wechselzone. Beim Laufen ging dann gar nichts mehr und ich kämpfte nur noch mit mir selbst. Letztendlich wurde ich 29te. Eigentlich ein super Ergebnis womit ich auch zufrieden sein sollte, aber wenn man selbst weiß was doch alles schief gelaufen ist, doch ein wenig ärgerlich…
Ich merkte auch auf jeden Fall die letzten Wochen und die doch vielen Rennen an die ich mich erst gewöhnen muss. Es waren auf jeden Fall wieder wichtige Punkte und in der Weltmeisterschaft lieg ich nun auch auf dem tollen 34.Platz. In gut einer Woche gehts dann schon ab nach Peking zum Finale der World Series. Freu mich schon...
13.Platz beim WC in Ungarn
Nach 2 Wochenenden ohne Rennen stand vergangenes Wochenende ein nächster wichtiger Bewerb am Programm. Beim Weltcuprennen in Ungarn standen diesmal knapp 80 Athletinnen am Start.
Am Sonntag pünktlich um 10.30Uhr ertönte in der kleinen triathlonbegeisterten Stadt Tiszaujovaros die Startsirene. Was in den vergangen Rennen immer super klappte, lief diesmal leider ein wenig schief. Ich kam zwar gut weg, war dann aber ein wenig eingeklemmt. Dann kam unsere Gruppe auch noch ein wenig von der Idealinie ab, und schon war die Spitze weg. Gegen Ende des Schwimmen konnte ich dann noch Plätze gut machen und ich kam sogar recht frisch aus dem Wasser. Leider waren vorne schon zwei kleine Gruppen weg und ich befand mich somit im Hauptfeld. Nach 2 von 8 Radrunden holten wir die 2te Gruppe ein. Die 14-köpfige Spitzengruppe konnte einen 55sek Vorsprung bis in die Wechselzone verteidigen. Beim Laufen startete ich dann mit der späteren Siegerin, der Amerikanerin Jorgensen, eine Aufholjagd zur Spitzengruppe. Nach 3km musste ich dann Tempo herausnehmen, um am Schluss nicht komplett einzubrechen. Leider spürte ich von Kilometer zu Kilometer das hohe Anfangstempo. War ich doch schon auf Zwischenrang 7 oder 8, erkämpfte ich mir dann schlussendlich im Zielsprint noch Platz 13. Ich habe neben den wichtigen Olympia- und Weltcuppubkten auch wieder jede Menge an Erfahrung gesammelt. Mit dem 13ten Platz kann ich auf jeden Fall zufrieden sein.
Jetzt versuche ich mich schon wieder so gut wie möglich zu regenerieren um bei meinem nächsten Wettkampf am Samstag wieder mit mit voller Energie am Start zu stehen. Am Donnerstag gehts nämlich schon wieder ab nach Lausanne zu meinem 3ten WCS Rennen. Neben den Punkten für die Weltmeisterschaftsserie geht es in Lausanne auch um den Weltmeistertitel auf der Sprintdistanz, da dieses Rennen das einzige im internationalen Elitebereich ist, welches auf der Sprintdistanz ausgetragen wird.
Einen Dank an die Firma iQ-Dach rund um Werner Urschitz, welche mich für dieses Rennen finanziell unterstützt hat.
Auf nach Tiszaujvaros...
Morgen früh geht es ab nach Ungarn zu einem weiteren Weltcup. Die letzten 3 Wochen habe ich genutzt um wieder ein wenig Umfang zu trainieren. Aus dem Training heraus bin ich auch wieder beim Villacher Stadtlauf gestartet. Wie auch im Vorjahr wurde ich 2te hinter der Kenaianerin Jepkosgei. Ich hatte doch ein wenig schwere Beine aber bin zufrieden mit der Leistung (Ergebnisliste Citylauf)
Jetzt heißt es aber volle Konzentration auf den Weltcupklassiker in Tiszauvjvaros wo ich am Sonntag mit knapp 80 Starterinnen um die Plätze und weitere Olympiapunkte kämpfen werde.
Super Rennen in Hamburg
Es waren wohl meine bisher zwei erfolgreichsten Wochenenden in meiner noch jungen sportlichen Laufbahn. Aber es waren sicher auch sportlich gesehen meine 3 stressigsten Wochen. Nach meinem Podestplatz in Edmonton ging es für 2 Tage nach Hause und am Donnerstag gings schon weiter nach Hamburg zu meinem zweiten WorldSeries Rennen. Ich versuchte mich bis Sonntag so gut wie möglich zu regenerieren. Bei den Trainingseinheiten fühlte ich mich auch eigentlich von Tag zu Tag immer besser. Am Sonntag dann war mein lockeres Gefühl dahin, die Nervosität wurde natürlich auch immer größer und ich wusste nicht ob ich fähig bin dieses Rennen zu bestreiten. Norbert, mein Trainer, konnte mich dann noch recht gut aufmuntern und mir noch das nötige Selbstvertrauen zureden. Nach dem Startschuss kam ich wieder recht gut weg und ich ergatterte mir sofort eine gute Position. Ich konnte das Schwimmtempo der Hautpgr
uppe mitgehen und kam somit mit der späteren Siegerin Emma Moffat aus dem Wasser. Nach einer von 8 Radrunden konnten wir dann auch auf die Spitzengruppe aufschließen. Somit war ich wie schon die Woche davor in der ersten Radgruppe. Diesmal waren wir um die 35 Athletinnen in der Gruppe. Das Tempo war sehr hoch und die Strecke in Hamburg war technisch sehr anspruchsvoll und somit musste man immer voll konzentriert sein. Nach den 8 Radrunden gings zum abschließenden Lauf. Die Zuschauer auf der Strecke waren der Wahnsinn. Unbeschre
iblich! Es hat mir oft schon in den Ohren weh getan. Aber es motiviert einfach unheimlich und es hilft noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren, was bei diesem Rennen sehr wichtig war. Ich versuchte von Anfang an ein gleichmäßiges Tempo durchzulaufen. Ich reihte mich dann in der Gruppe von Platz 14 bis Platz 19 ein. Es war mit Sicherheit eines meiner härtesten wenn nicht sogar mein härtestes Rennen. Letztendlich konnte ich mich dann als 2te unserer Gruppe behaupten und kam als 15te ins Ziel. Einfach ein sensationelles Ergebnis was wohl keiner (auch nicht ich) vor dem Rennen erwartet hätte. Die schnelle Schwimmzeit mitten in der Weltelite hat mich einfach so gepusht und es ist ein wahnsinns Gefühl jetzt schon ein wenig Luft dort vorne zu schnuppern.
Ich möchte mich für all die Glückwünsche im Gästebuch, per email und sms bedanken. Jetzt freu ich mich schon wieder aufs Training um bei den nächsten Rennen wieder in Topform am Start stehen zu können. Meine nächsten Rennen werden wohl der Worldcup in Tizaujvaros/HUN und danach die Sprinttriathlon WM in Lausanne sein. (siehe Wettkämpfe)
3ter Platz beim WC in Kanada!!
Ich konnte es anfangs gar nicht glauben was da jetzt passiert ist. Es ist für mich noch immer unfassbar diesen Erfolg jetzt eingehamstert zu haben. Die Freudentränen und Glücksgefühle als mein Trainer zu mir kam und mir gratulierte sind unbeschreiblich. Die ersten Telefonate mit den Angehörigen, ich war sprachlos. So etwas durfte ich eben das erste Mal erleben und es war so richtig cool. Ja zum Rennverlauf: Das Schwimmen lief diesmal super und ich konnte das Wasser als 12te verlassen. Beim Radfahren musste ich noch ein kleines Loch zufahren und schon war ich mit 17 anderen Athletinnen in der ersten Radgruppe. Ein Wahnsinn für mich, das erste Mal bei einem Eliterennen in der Spitzengruppe, und dann gleich bei einem Worldcup. Wir verloren zwar einige Sekunden auf unsere Verfolgergruppe, kamen aber mit ca. 35sek Vorsprung in die Wechselzone zum Laufen. Der Wechsel zum Laufen ging dann ein wenig schief. Ich wollte unbedingt zur Spit
zengruppe und musste aufrund meines schlechten Wechsels gleich am Anfang der Laufstrecke einige Meter zulaufen. Danach habe ich mir gedacht: "Oke das wars jetzt hab ich mein Pulver verschossen." Aber ich konnte mich wieder super erholen und das Tempo weiter mitgehen. Ich erlebte das Rennen wie in Trance. Von hinten aus der 2ten Radgruppe kam die spätere Siegerin und wahnsinns Läuferin Ashley Gentle (2010 Junioren Weltmeisterin) und lief ihr Tempo bis zum Schluss solide durch. Nun kämpfte unsere 5-köpfige Gruppe um den 2ten Platz. In der letzte Runde setzten die Slowenin und ich uns von den andern ab und somit war ein Podestplatz für mich schon mehr als realistisch. Im Endspurt vor dem Ziel konnte ich nicht mehr gegenhalten. Ich wurde zum Ende des Rennens einfach so nervös, da ich natürlich auch überraschend für mich, um einen Podestplatz lief. Ich kam somit als 3te ins Ziel und es war wie schon erwähnt unbeschreiblich.
Ich glaube man sieht, dass die Zusammenarbeit mit meinem Trainer super funktioniert. Dies ist unser erster nennenswerter Erfolg und nach solchen schönen Momenten weiß man, dass sich all die harte Arbeit lohnt.
Nun bin ich gestern wieder gut in Wien angekommen und am Donnerstag geht es schon wieder weiter nach Hamburg zu den WorldChampionshipSeries. Für mich kam dieser Startplatz überraschend, aber diese Chance lass ich mir nicht entgehen um weiter an Erfahrung zu sammeln. Ich fühle mich den Umständen entsprechend schon sehr gut und hoffe in Hamburg wieder ausgerastet am Start stehen zu können.

Danke für all die Glückwünsche und an meine Sponsoren vor allem Humanitas und Kurt Bäckenberger und meinem Verein HSV Triathlon Kärnten ohne die so eine Reise und somit der 3te Platz nicht möglich gewesen wäre.
Bis bald...
Lisa
Hier ein link zum Video und den Ergebnissen...
Bericht auf orf.at!!!
Matura geschafft und ab nach Edmonton!
Endlich hab ich meine Matura geschafft und nun wird hoffentlich alles ein wenig leichter. Am Donnerstag schon wieder ab nach Kanada. Genauer gesagt nach Edmonton zum Elite Worldcup. Durch meine Matura war die Planung für diesen Bewerb sehr knapp und kurzfristig. Jetzt sollte aber alles klappen und am Sonntag werde ich so um die Mittagsstunden am Start in Edmonton stehen. Das Starterfeld ist ziemlich gut besetzt. Allen voran natürlich die Führende in der Welmeisterschaftsserie Paula Findlay.
Ich möchte mich schon jetzt bei der Firma HUMANITAS, einer der führenden Betreiber von privaten Senioren-, Wohn- und Pflegeheimen und deren Geschäftsführer und Eigentümer Dr. Kurt Bäckenberger recht herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken.
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Anbei noch ein paar Fotos von den WorldSeries in Kitzbühel:
World Series Kitzbühel
Bei einem für mich richtig harten Rennen kämpfte ich mich noch an 56ter Stelle ins Ziel!
Am Sonntag pünktlich um 12.36 Uhr fiel in Kitzbühel der Startschuss zu meinen ersten World Series. Gemeinsam mit 67 anderen Athletinnen stürtze ich mich in den Schwarzsee. Ich war sehr nervös, kam aber vom Start gut weg und fand trotz mehreren kleineren Schlägen einen guten Rythmus. Nach der ersten von zwei Schwimmrunden war ich noch im großen Feld dabei. In der zweiten Runde fehlte mir dann ein wenig die Kraft und ich musste ans Limit gehen um nicht komplett von der großen Gruppe abzureißen. Im Endeffekt kam ich dann am Ende des Feldes aus dem Wasser, wechselte noch recht gut und war dann dabei mit der 3ten etwas kleineren Radgruppe die Radstrecke zu absolvieren. Doch dann wurde mir sogar teilweise kurzzeitig schwarz vor Augen, schwindelig und übel. Ich konnte nicht einmal mehr mein Trainingstempo fahren und riss von der Gruppe ab. Bis zur 3ten Radrunde hatte ich mich dann wieder halbwegs erholt und ich bildete inzwischen mit 3 anderen Athletinnen die letzte Gruppe. Leider waren diese auch nicht wirklich fit und somit verloren wir enorm viel Zeit auf den 40km. Dann setzte auch während des Radfahrens noch heftiger Regen und teilweise sogar Hagel ein und die Temperatur sank stark binnen Minuten. Dies konnte ich dann auch nicht einfach so wegstecken. Beim Laufen wollte ich dann nur noch ins Ziel und diesen Wettkampf einfach nur noch abschließen. Ich war doch sehr enttäuscht. Diese Schmerzen und Qualen die ich auf der Rad und Laufstrecken hatte wünsche ich keinem und ich hoffe mir bleibt dies zumidest heuer bei meinen kommendne Rennen ein zweites mal erspart. Der Magen-Darmvirus 2 Wochen vor diesem wichtigen Bewerb war mir sicher auch keine Hilfe bei der Vorbereitung, was ich aber keinesfalls als Entschuldigung oder Ausrede deuten mag. Nicht nur ich sondern auch einige Spitzenatheltinnen mussten den klaten Temperaturen Tribut zollen. Ja solche Wettkämpfe gehören dazu und bei so einem Niveau wirken sich kleine Fehler und Schwächen gleich enorm aus. Ich bin aber mittlerweile froh bei meinem ersten Start bei der höchsten Liga im Triathlonsport gefinisht zu haben. Ich danke auch dem Verband der mir die Möglichkeit gegeben hat, diese Erfahrung zu sammeln, die ich für meinen weiteren Weg unbedingt auch brauche. An diesem Tag war für mich einfach nicht mehr drinnen. Ich weiß allerdings dass ich mehr drauf hab als das, was das Ergebnis zeigt.
Die nächsten einundhalb Wochen steht jetzt aber die Schule im Vordegrund. Hoffe dass ich nächste Woche diese mit der Matura abschließen werde und mich dann einmal ganz dem Sport widmen kann. Meine weitere Wettkampfplanung werde ich auch dann fixieren.
Premium Europacup Belgien
Super Auftakt beim Europacup in Belgien und Startplatz in Kitzbühel!!!
Meine Nervosität vor diesem für mich sehr wichtigen Rennen war kaum zu beschreiben. Selten zuvor war ich so angespannt vor einem Bewerb. Freitagnacht kam ich gemeinsam mit meinem Trainer in Braschaat (BEL) an. Samstag war Streckenbesichtigung und Briefing am Programm. Sonntag dann der Bewerb. Wie schon erwähnt, ich war sehr nervös, versuchte aber konzentriert zu bleiben um mich ausschließlich auf das Rennen zu fokussieren. Als dann die Startsirene e
rtönte reagierte ich blitzartig und war, wie schon öfters bei internationalen Rennen, als erste im Wasser. Ich fühlte mich beim Schwimmen echt gut bis zur ersten Boje. Hier war ich wohl ein wenig zu brav. Doch auf der restlichen Schwimmstrecke konnte ich wieder ein gutes Tempo mitgehen und stieg mit einem für mich persönlich geringem Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Jetzt nur noch ein guter Wechsel und ich bin in der 2ten Radgruppe und habe gute Chancen auf die Spitzengruppe. Leider erwartete mich schon ein Kampfrichter auf meinem Wechselplatz und ich musste eine 15sek Zeitstrafe aufgrund eines angeblichen Fehlstarts abwarten. Wer schon einmal so ein internationales Rennen mitverfolgt hat, weiß wie viel 15sek nach dem Schwimmen sein können. Somit war die erste und zweite Radgruppe auf der komplett flachen Radstrecke dahin und ich kämpfte mit einer kleineren Gruppe den Abstand in Grenzen zu halten. Leider trugen nur wenige zur Führungsarbeit bei und so blieb mir nichts anderes übrig als auch selbst Führungsarbeit gemeinsam mit max 3-4 anderen Athletinnen in unserer 15 Frau "starken" Gruppe zu leisten. So kamen wir dann mit ca. 3:30min Rückstand auf die Spitze zum Laufen. Ich konnte noch ein super Tempo laufen und erreichte mit der siebentschnellsten Laufzeit im Feld noch den 18.Platz und somit meine ersten Weltranglistenpunkte!! Natürlich ärgert mich die Zeitstrafe aber so sind die Regeln, obwohl ich selbst noc
h davon überzeugt bin nicht zu früh gestartet zu sein. Aber Fakt ist: Der Verband hat eine von zwei Wildcards für die WorldSeries in Kitzbühel an mich vergeben und werde somit in knapp 3 Wochen in Kitzbühel gemeinsam mit Lydia Waldmüller bei den Elite Frauen am Start stehen. Ich bin richtig happy diese Chance zu bekommen und in der höchsten Klasse des Triathlonsports starten zu dürfen und mich hoffentlich zu beweisen. Immerhin bin ich die erste Kärntnerin die bei einem WorldSeries Eliterennen am Start steht. Danke meinem Trainer Norbert Domnik und den Sponsoren -Firma Piplan- welche mir die Reise nach Belgien ermöglichten. Ohne diese Unterstützung wäre so ein professioneller Wettkampf nicht möglich.
Gelungener Frauenlauf!
Für dieses Wochenende wurde ich zum Frauenlauf nach Wien eingeladen. So startete ich heute pünktlich um 9.25 zum Eliterun über 5km. Ein
super Gefühl gemeinsam mit den Top-Spezialläuferinnen bei einen so großen Bewerb in der Elite mitlaufen zu dürfen. Ich versuchte von Anfang an das hohe Tempo mitzugehen und ich muss sagen ich fühlte mich trotz der harten Trainingswochen recht wohl und konnte mich super verausgaben. Natürlich konnten sich die Favoritinnen sofot absetzen. Letztendlich kam ich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 16:49min und den sensationellen 8.Platz (2te Österreicherin) total happy ins Ziel und wurde somit auch bei der großen Siegerehrung der schnellsten 10 Läuferinnen geehrt. Gewonnen hat die Portugiesin Dulce Felix-Ana vor ihrer Lands
frau Augusto Jessica. Diese Veranstaltung ist echt ein wahnsinnig groß aufgezogenes Sportevent und ich freue mich immer wieder und genieße es auch ab und zu im Laufsport vorne mitmischen zu dürfen.
Jetzt hoffe ich, mich in der kommenden Woche noch perfekt auf den Europacup in Belgien vorbereiten zu können, um auch dort mein bestes geben zu können. Der Startschuss zum Europacup wird am kommenden Sonntag Nachmittag fallen, und ich hoffe mich danach mit einem positiven Rennbericht melden zu können :)
Bis bald...
Fotos: Johann Newetschny
Fast perfekter Saisonstart!

Am Freitag nach meiner letzten schriftlichen Matura packte ich noch schnell meine Sachen und machte mich auf den Weg nach Linz. Ich war schon ganz schön erledigt, konnte mich aber in einem super Hotel (Harry´s home) - Danke dem Ver
anstalter für die tolle Unterkunft - dann doch noch gut regenerieren und mich noch gut auf den Bewerb einstellen. Am Samstag fiel dann um 9.30h der Startschuss zum Sprinttriathlon. Mein Trainer Norbert Domink war als Betreuer vor Ort, und konnte mich wieder top motivieren und unterstützen. Das Schwimmen lief super bis auf ein paar Schläge mehr als gewohnt. Ich konnte als 1te Dame das Wasser verlassen und aufs Rad steigen. Auch am Rad hatte ich super Beine und konnte meine Führung auch bis in die zweite Wechselzone behaupten. Das Laufen konnte ich dann nicht ganz ans Limit gehen da ich extreme Bauchschmerzen h
atte. Den 1.Platz ließ ich mir aber nicht nehmen und kam mit kanpp 4min Vorsprung als erste ins Ziel. Auch in der Gesamtwertung erreichte ich einen guten 8ten Platz in einem doch recht gut besetzten Männerfeld. Letztendlich musste ich, gemeinsam mit einigen anderen Topathleten, eine Disqualifikation aufgrund Windschattenfahrens hinnehmen und mit leeren Händen nach Hause fahren. Was ich auf jeden Fall mitnehmen konnte: Ich bin in einer super Form und hoffe diese in 2 Wochen in Belgien bei meinem ersten Elite Europacup umsetzen zu können. Ich bin zuversichtlich...
Bis bald...
Saisonstart in Linz
Kommenden Samstag werde ich beim Sprinttriathlon in Linz an den Start gehen und so wie letztes Jahr am Pleschinger See in die heurige Wettkampfsaison starten. Freue mich schon auf einen super oraganisierten Bewerb und viele Zuschauer.
Leider wird meine Anreise ein wenig stressig da ich am Freitag noch meine letzte schriftliche Maturaprüfung schreiben werde. Sollte aber alles problemlos funktionieren. Ich melde mich nach dem Bewerb wieder mit einem Rennbericht.
Training in Italien...
Spät aber doch berichte ich noch über ein kurzes Trianingslager. Gemeinsam mit meinem Trainer Norbert Domnik und einer kleinen
Trainingsgruppe verbrachten wird 4 Tage in Pordenone/ITA um ein paar gemeinsame Trainingseinheiten zu absolvieren. Die langen Radausfahrten waren perfekt um mir noch einmal eine gute Grundlage für den Sommer zu sichern.
Auch beim Laufen wurde wieder an der Technik gefeilt. War auf jeden Fall ein gelunges und gemütliches Trianingslager. Danke an unsere kleine Gruppe...
Ja und me
in erstes Rennen wird am 14.Mai der Sprinttriathlon in Linz sein. International werde ich am 29.Mai in Belgien beim Premium Europacup in die Saison starten.
Doch davor noch höchste Konzentration auf meine schriftlichen Maturaprüfungen, welche ich nächste Woche absolvieren werde. Also drückt mir die Daumen und ich melde mich wieder mit Neuigkeiten.
Bis bald...
1.Platz beim Geolauf in Villach
Vergangengen Freitag startete ich kurzfristig beim Geolauf in Villach. Ich hatte doch ein wenig müde Beine konnte jedoch ein super Tempo laufen und ließ mir den Sieg bei den Damen nicht nehmen. In der Gesamtwertung belegte ich den 4. Platz. Natürlich ließ ich mir an so einem sonnigen Woche
nende meinen wohlverdienten Eisbecher dann auch nicht entgehen ->
Nach meinem nicht wirklich erfolgreichen Trainingslager blick ich schon wieder voraus und kann bereits wieder mein Alltagstrainingsprogramm durchziehen. Die geplanten internationalen Rennen als Einstieg im Frühjahr werde ich jedoch auslassen, um mich besser auf den Sommer vorbereiten zu können. Außerdem ist bzw. wird es jetzt in Sachen Matura auch schon recht stressig. Aber auch dies wird bald erledigt sein. Ich melde mich auf jeden Fall mit Neuigkeiten und Rennterminen.
Trainingslager abgebrochen...
Leider habe ich mein Trainingslager in Fuerteventura abbrechen müssen, und bin somit so schnell wie möglich zurück nach Hause geflogen. An dieser Stelle ein Dankeschön an den ÖTRV Sportdirektor Robert Michlmayr der mir nach meiner Entschgeidung sofort den nächsten Flug gebucht hat und ich somit sofort heimreisen konnte. Der Grund für diese vorverlegte Heimreise ist/war meine Grippe vor dem Trainingslager. Ich konnte diese nicht wirklich auskurieren, ganz im Gegenteil, ich quälte meinen Körper mit meiner Ungeduldigkeit umso mehr und gönnte mir einfach zu wenig Pause. Was dabei herausgekommen ist, ist sehr bitter für mich. An ein richtiges Training ist zurzeit nicht zu denken aber ich werde konsequent weiterarbeiten und mit meinem Trainer das Bestmögliche aus dieser Situation herausholen.
Noch eine Woche kalte Temperaturen...
Jetzt heißts noch eine gute Woche lang durchbeissen und die "frostigen" Trainingseinheiten so gut wie möglich hinter mich zu bringen. Denn in einer Woche gehts ab nach Fuerte Ventura mit dem Nationalteam. 3 Wochen lang werde ich hoffentlich super Bedingungen vorfinden. Bis jetzt bin ich mit meinen Trainingsergebnissen durchaus zufrieden. Ich kanns aber schon gar nicht mehr erwarten mich in der frischen Luft aufs Radl zu setzen und unter der warmen Sonne zu trainieren.
Halte Euch auf dem Laufenden...
Unterwegs auf der Piste...
Am Silvesterwochenende legte ich einen kurzen Winterurlaub in der schönen Steiermark ein. Im schönen Skigebiet rund um die Planai war ich 2 Tage auf meinen neuen Skiern und einen Tag am Snowboard unterwegs. Den Jahreswechsel hab ich also super verbracht. Jetzt bin ich wieder voll im Training und werde die letzten Tage noch anständig nützen um im 50m Becken in der Südstadt meine Schwimmform weiter zu verbessern. Natürlich wird das Laufen und Radfahren auch nicht vernachlässigt :P.
Auch wenn es noch ein wenig dauern wird, kann ich es schon gar nicht mehr erwarten wieder in etwas wärmeren Temperaturen durch die Gegend zu laufen und radeln...
Frohe Weihnachten...
Ich wünsche all meinen Besuchern, Freunden, Fans und Sponsoren frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage...
Nach den Feiertagen werde ich 2 Wochen zu meinem Freund fahren und dies gleich nutzen um im BSFZ Südstadt gemeinsam mit dem LZ Kärnten zu trainieren. Zwischendurch ist ein Wochenende auf Ski oder Snowboard geplant :P Die Weihnachtsferien werde ich auf jeden Fall genießen...
Was gibt´s Neues??
Hey! Lange hab ich nichts von mir hören lassen... Nun bin ich wieder voll in den Trainingsalltag eingestiegen. Außer einem Trainerwechsel und viel Training, was mir zurzeit echt viel Spaß macht, hat sich bei mir nicht viel getan.
Norbert Domnik heißt mein neuer Trainer. Ich bin total happy :) gemeinsam mit der Person, die mich eigentlich zum Triathlon gebracht und mich seit diesem Zeitpunkt immer unterstützt hat, in die Saison 2011 zu starten.
Auch Mario Kapler - der gute "Geist" vom LLZ - steht mir ständig bei der Koordination meiner Trainingsprogramme sowie bei der Durchführung meiner Leistungstests mit fachkundigem Rat zur Seite :)
Bin gespannt was die kommende Saison so mit sich bringt. Bis zu den ersten Wettkämpfen im Frühjahr dauert es allerdings noch und ich hoffe den Winter so gut wie möglich zu nutzen um dann im Sommer wieder mein bestes geben zu können. Doch bis dahin gibts bestimmt noch eine Menge Neuigkeiten zu berichten...
Unten seht ihr noch ein kurzes Videoporträt von mir! Viel Spaß beim Anschauen...
Staatsmeisterschaft 6te und österr. U20 Meisterin!!
Gestern startete ich kurzfristig bei den 10km Straßenlauf Staatsmeisterschaften. Nach 3 Wochen Trainingspause und viel faulenzen legte ich mir folgende Taktik zurecht: Von An
fang an voll mitlaufen und mal schauen wie lang ich mitgehen kann... Das ging genau 2km gut, dann war es nur noch ein Kampf gegen mich selbst. Ich bin richtig eingebrochen und musste mich irgendwie ins Ziel kämpfen. Ich merkte längst die 3 Wochen Pause und kam letztendlich mit einer Zeit von 37:34min als 6te der Staatsmeisterschaft ins Ziel. Den österreichischen Meistertitel in der U20 ließ ich mir trotz dem Einbruch nicht mehr nehmen... Für meinen nächsten Laufbewerb über 10km muss ich mir dann wohl eine andere Taktik überlegen :P . Mir hats auf jeden Fall Spaß gemacht und ich hab gemerkt dass so ein Lauf doch etwas ganz anderes ist als im Triathlon. Macht mir aber richtig Spaß, somit waren es bestimmt nicht die letzten ÖLV Meisterschaften für mich...


























